Ich hatte nie vor, ...

... ein Buch zu schreiben.
Ich habe angefangen zu schreiben, um für mich Ordnung zu schaffen – in einer Phase, in der vieles gleichzeitig schwer war: Hauskauf, Renovierung, Sorgerechtsstreit, Verantwortung für meine Mutter. Und die ständige Frage, ob ich das finanziell alles allein tragen kann.

Das Schreiben war kein Plan. Es war ein Versuch, nicht unterzugehen.

Als meine Kinder sagten: 

„Mama, mach ein Buch daraus“, habe ich erst gelacht – und es dann ernst genommen. 

Aus privaten Notizen wurde ein Versprechen. Dieses Buch ist die Einlösung davon.

Ein-
Blick ins Buch

Momente der Kraft

Es gab eine Phase, in der es finanziell wieder sehr eng war.
Die Kinder spürten das – an der Stimmung, an der Müdigkeit, an mir.

Ich habe mit ihnen darüber gesprochen. Und auch darüber, warum ich trotzdem weiterschreibe: weil mir das Schreiben Hoffnung gibt. Und weil ich mich dabei kurz aus allem lösen kann.

Mein sechzehnjähriger Sohn hatte sich ein Buch gekauft – mit einem „SPIEGEL Bestseller-Autor“-Sticker darauf.
Ich habe im Spaß gesagt: „Den brauche ich zur Motivation.“ Er hat zuerst abgewunken.

Am nächsten Morgen klappte ich den Laptop auf.

Und da klebte er.

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